Kartell

Seit 1949 verwandelt Kartell Plastik in Ikonen des italienischen Designs und verbindet dabei technologische Innovation mit zeitgenössischer Kreativität.

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Kartell

Kartell: Möbel, Stühle und Leuchten im italienischen Design aus Plastik

 

Ein italienisches Designhaus mit Fokus auf Innovation

Kartell wurde 1949 von Giulio Castelli in Mailand gegründet und hat sich durch die Verbindung von technologischer Innovation und Designkultur als Maßstab für italienisches Designermöbel etabliert. Von Kartell-Möbeln bis hin zu Kartell-Designstühlen entwickelt die Marke eine einzigartige, zugängliche und sofort erkennbare Formensprache. Bereits in den 1960er Jahren erkundete sie das Potenzial von Plastik im Wohnbereich und verwandelte ein industrielles Material in ein echtes ästhetisches Markenzeichen. Kreationen wie die 1969 auf den Markt gebrachten „Componibili“ von Anna Castelli Ferrieri markieren einen Wendepunkt: Als einige der ersten industriell gefertigten Möbel aus ABS-Kunststoff verkörpern diese stapelbaren Aufbewahrungsmodule eine demokratische Vision von Design. Sie fanden sofort Anerkennung, wurden in die ständigen Sammlungen des MoMA in New York und des Centre Pompidou in Paris aufgenommen und mit dem Compasso d’Oro ausgezeichnet.

 

Plastik – charakteristisches Material und Innovationsfeld

Kartell revolutionierte anschließend das Möbeldesign, indem es die Eigenschaften von Polykarbonat und technischen Polymeren nutzte. Der 2002 von Philippe Starck entworfene „Louis Ghost“ stellt einen bedeutenden Fortschritt dar: Als erster Kartell-Designerstuhl, der in einer einzigen Form aus transparentem Polykarbonat spritzgegossen wurde, verbindet er klassisches Erbe mit industrieller Innovation. Diese technische Meisterschaft zeigt sich in Stücken wie dem „Victoria Ghost“ oder dem mit dem Good Design Award ausgezeichneten „Masters Chair“, die mit Transparenz und der Überlagerung von Linien spielen. Durch diese Kreationen verwandeln die Möbel von Kartell Plastik in ein edles Material, das es mit Holz oder Metall aufnehmen kann.

 

Eine Ästhetik zwischen Licht, Transparenz und dekorativem Ausdruck der Dekoration

Das Kartell-Universum basiert auf einer einzigartigen Beziehung zwischen Material und Licht. Die Oberflächen reflektieren, streuen und fangen Farben ein und lassen so Objekte mit starker visueller Präsenz entstehen. Die Leuchten von Kartell spielen dabei eine zentrale Rolle: Die „Bourgie Lamp“, die „Kabuki“ oder auch die „Battery“ verkörpern diese Fähigkeit, historische Typologien durch zeitgenössische Techniken neu zu interpretieren. Als echte Kartell-Ikonen verwandeln diese Kreationen das Licht in ein eigenständiges dekoratives Element. Die Kabuki beispielsweise basiert auf einem komplexen Spritzgussverfahren, das einen Effekt wie bei durchbrochener Spitze erzielt und damit die Fähigkeit der Marke verdeutlicht, Technik in ästhetischen Ausdruck zu verwandeln.

 

Eine Konstellation internationaler Designer

Kartell baut seine Identität durch eine enge Zusammenarbeit mit den größten internationalen Designern auf. Philippe Starck nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, neben Patricia Urquiola, Antonio Citterio, Piero Lissoni, Ferruccio Laviani, Eugeni Quitllet, Tokujin Yoshioka, Rodolfo Dordoni und Mario Bellini. Diese Vielfalt an Handschriften ermöglicht es der Marke, einen reichhaltigen Katalog zu entwickeln, in dem architektonische Strenge, formale Experimente und industrielle Innovation nebeneinander bestehen und dabei eine starke Kohärenz bewahren.

 

Von Möbeln bis hin zu Objekten: eine ganzheitliche Vision des Wohnens

Kartell entwickelt ein umfassendes Universum, das von Kartell-Designerstühlen über Kartell-Stehleuchten bis hin zu Kartell-Aufbewahrungsmöbeln, Tischen und Accessoires reicht. Die „Componibili“ finden ihren Platz im Schlafzimmer oder im Badezimmer, während Stücke wie der „Ghost Buster“ oder bestimmte Kartell-Lampen ein Wohnzimmer oder einen Eingangsbereich prägen. Diese Vielfalt ermöglicht es, ein stimmiges Interieur zu gestalten, in dem jedes Objekt einem bestimmten Zweck dient und gleichzeitig zur Gesamtästhetik beiträgt.

 

Vom Wohnzimmer bis ins Freie: Design, das den heutigen Anforderungen gerecht wird

Dank der Widerstandsfähigkeit der Materialien eignen sich die Möbel von Kartell auch für den Außenbereich. Bereits im Jahr 2000 markierte die von Philippe Starck entworfene Kollektion „Bubble Club“ einen wichtigen Meilenstein: Es handelt sich um das erste Outdoor-Sofa aus rotationsgeformtem Plastik, das so konzipiert ist, dass es den Witterungsbedingungen standhält und gleichzeitig eine starke Designidentität bewahrt. Diese Fähigkeit, den Übergang vom Innen- zum Außenbereich zu meistern, ermöglicht es, Terrassen, Gärten oder Balkone mit langlebigen und ausdrucksstarken Kartell-Outdoor-Möbeln auszustatten.

 

Zwischen historischen Stücken und zeitgenössischen Kreationen

Kartell gründet seine Identität auf ein Gleichgewicht zwischen historischen Modellen und jüngsten Innovationen. Die „Componibili“, die „Louis Ghost“ oder die „Bourgie Lamp“ sind Teil der Designgeschichte, während neuere Kreationen wie die „Kabuki“ die Erforschung von Materialien und Anwendungsmöglichkeiten fortsetzen. Diese Kontinuität ermöglicht es der Marke, mit den Entwicklungen im Design Schritt zu halten und gleichzeitig ihren Grundsätzen treu zu bleiben.

 

Kartell Loves the Planet: eine neue nachhaltige Vision des Designs

Mit dem Programm „Kartell Loves the Planet“ leitet die Marke einen tiefgreifenden Wandel ihres Geschäftsmodells ein. Das Ziel ist klar: Innovation im Bereich des Plastiks mit ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen. So entwickelt Kartell recycelten Kunststoff aus Industrieabfällen sowie Bioplastik aus nachwachsenden Rohstoffen. Einige ikonische Produkte entwickeln sich in diese Richtung weiter, wie beispielsweise die „Componibili Bio“, die aus biobasierten Materialien hergestellt werden.

Dieser Ansatz geht mit einer Optimierung der Fertigungsprozesse einher, die darauf abzielt, den Fußabdruck an Karbon zu verringern und gleichzeitig die technische Leistungsfähigkeit der Produkte zu erhalten. Kartell verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für nachhaltiges Design: Verbesserung der Recyclingfähigkeit, Verlängerung der Lebensdauer der Objekte und schrittweise Integration nachhaltiger Materialien in seine Kollektionen. Diese Neuausrichtung ermöglicht es der Marke, ihre industrielle DNA in ein vorbildlicheres Modell zu verwandeln, ohne dabei ihre ästhetische Identität oder ihre hohen Qualitätsansprüche aufzugeben.

 


Made in Design bietet eine Auswahl an Kartell-Möbeln, Kartell-Stühlen und Kartell-Leuchten, die aufgrund der hochwertigen Verarbeitung und der ästhetischen Kohärenz jedes einzelnen Stücks ausgewählt wurden. Alle Artikel sind Originalprodukte und unterliegen den Herstellergarantien. Sie werden schnell geliefert und von spezialisierten Beratern begleitet, um jedes Einrichtungsprojekt präzise zu begleiten.


 

Die Kultstücke von Kartell

Louis Ghost – Philippe Starck, 2002 – transparenter Designstuhl
Victoria Ghost — Philippe Starck, 2005 — stapelbarer Stuhl aus Polykarbonat
Componibili — Anna Castelli Ferrieri, 1969 — modulare Ablage
Masters Chair — Starck & Quitllet, 2010 — stapelbarer Stuhl
Kabuki Lamp – Ferruccio Laviani – skulpturale, durchbrochene Lampe
Bourgie Lamp – Ferruccio Laviani, 2004 – neu interpretierte Barocklampe
Ghost Buster — Philippe Starck — Transparenter Konsolentisch
Bubble Club — Philippe Starck, 2000 — Design-Outdoor-Möbel

 

Warum sollten Sie sich für Kartell-Designs für Ihre Einrichtung entscheiden?

Sich für Kartell zu entscheiden bedeutet, in Kartell-Möbel, Kartell-Stühle und Kartell-Leuchten zu investieren, die Innovation, Funktionalität und Langlebigkeit vereinen. Dank bedeutender Modelle wie den „Componibili“, dem „Louis Ghost“ oder den Lampen „Kabuki“ und „Bourgie“ bietet die Marke Lösungen für alle Räume, vom Wohnzimmer bis zum Außenbereich. Darüber hinaus bietet Kartell ein umfangreiches Sortiment, das von erschwinglichen Stücken bis hin zu technisch anspruchsvolleren Kreationen reicht und es ermöglicht, italienisches Design in vielfältige Projekte zu integrieren, ohne dabei Abstriche bei Qualität oder Innovation zu machen. Mit technischen Fortschritten, internationaler Anerkennung und ökologischem Engagement hat sich Kartell als unverzichtbarer Akteur des zeitgenössischen Designs etabliert.

 


Kartell: Häufig gestellte Fragen

 

Sind Kartell-Möbel trotz der Verwendung von Plastik nachhaltig?

Ja, Kartell engagiert sich mit dem Programm „Kartell Loves the Planet“ für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Die Marke entwickelt recycelte und biobasierte Materialien und optimiert gleichzeitig ihre industriellen Prozesse. Kartell-Möbel sind auf Langlebigkeit ausgelegt, wobei besonderes Augenmerk auf die Recyclingfähigkeit und die Widerstandsfähigkeit der Materialien gelegt wird.

 

Welche Kartell-Produkte sind designtechnisch besonders bedeutend?

Zu den bedeutendsten Stücken zählen die Componibili, die Louis Ghost, der Masters Chair und die Bourgie Lamp. Diese Kreationen zeichnen sich durch ihre technischen Innovationen, ihre internationale Verbreitung und ihre Anerkennung durch Institutionen wie das MoMA aus.

 

Können Kartell-Möbel im Außenbereich verwendet werden?

Ja, bestimmte Kollektionen wie „Bubble Club“ sind für den Außenbereich konzipiert. Dank der Verwendung widerstandsfähiger Materialien können Kartell-Möbel auf einer Terrasse oder im Garten aufgestellt werden, ohne dabei an ästhetischen und funktionalen Qualitäten einzubüßen.